ACHTUNG: KEIN ZWISCHENHALT. WIR FAHREN VON ANFANG BIS ENDE DURCH.
Doppelkonzert auf schwankendem Boden. LES MARIES bewegen sich mit ihren deutsch-französichen Eigenkompositionen irgendwo zwischen Kammerpop, Chanson Noir und Americana.
Die Stimme von Marie-Laure erinnert wahlweise an Nico oder Hildegard Knef, die Musik bietet mit einer breiten Instrumentierung Kopfkino voller Eigensinn. Mit ihrem abgründig-absurden Humor singen LES MARIES von der Rock´n Roll Nachsaison (so der Titel ihres letzten Albums), dem Warteraum der Liebe oder den Partisan d’amour.
Das Gitarrenorchester Gilbert Couché braucht keine eigenen Kompositionen. Die vier elektrifizierten Gitarristen aus Hamburg-Mitte zerfleddern große Songs der Popgeschichte so, dass sie wie von ihnen komponiert klingen. Das erinnert mal an Krautrock oder Surf, an Postpunk, Western Swing, Free Jazz oder Progrock. Klingt aber immer nach dem Sound der vier Guitarreros, die von einem Perkussionisten aus Hamburg Süd begleitet werden. Turn on, tune in, drop out!