VVK: https://www.tixforgigs.com/Event/77895 Konzerte: ▬ Brezel Göring & Psychoanalyse [Chanson Kaputt, Berlin] ▬ Die Schlüppis [Punk, Berlin] danach: ▬ »FÜR IMMER 16« | Spielfilm, D 2026, 73:21 Min, Super8 | Regie & Drehbuch: Brezel Göring Mit: Lilith Stangenberg, Chang Wang, Mücke, Twiggy und Anton Garber Charlotte, Helena und Oskar waren einst unzertrennlich, als Experimentalfilmgruppe mit dem schönen Namen »Für immer 16«. Dann ging die Truppe auseinander. Bis Charlotte (Lilith Stangenberg) Helena (Mücke) und Oskar (Chang Wang), die finanziell kaum über die Runden kommen, zu einem gemeinsamen Urlaub einlädt. Großzügig, aber auch ziemlich mutig. Schon am Flughafen brechen die alten Streitereien wieder auf. Am Urlaubsziel, unter anderem am Strand von Palermo, wird es nicht friedlicher: Alle drei verlieben sich in denselben Mann. Als schließlich auch noch Rudolph dazustößt und die Gruppe einen Film über eine Serienmörderin drehen will, ist das Chaos perfekt. Gedreht auf Super 8 entstand ein bunter, freier, herrlich bekloppter Traum, getragen von den Songs von Stereo Total. Die Vorlage lieferte Françoise Cactus' unvollendeter Roman »Lebenslänglich vierzehn«. Brezel Göring zum Film: „ Der Film „Für immer 16“ beruht auf einem Roman von Françoise Cactus. Sie hat sich vorgestellt wie es wäre alt zu sein und die Kumpels von früher wiederzusehen: also Science-Fiction, bezogen auf die Individualpsychologie. Sie machen da weiter, wo sie aufgehört haben: 1. sie drehen einen Film und 2. sie zanken sich! Neben den Rivalitäten und Streitereien stellen sich auch grundsätzliche Fragen: wie altern Subversion, schwarzer Humor, Antimoral, Genderidentitäten, Feminismus, jugendliche Fundamentalopposition? Und wie kann man verhindern, dass Subversion Teil des Mainstreams und der Verwertungskultur wird? Die drei Hauptpersonen stehen für unterschiedliche Formen des Scheiterns: Charlotte kommerzialisiert sich, Helena verbittert über der Erfolglosigkeit und Oskar gibt resigniert die Kunst auf. Die fiktive Kunstgruppe, um die es geht, drehte Super-8-Filme. Dieses preiswerte Format, ursprünglich für den Heimgebrauch und Urlaubsfilme entwickelt, wurde das Symbol kultureller Dissidenz und die Ästhetik des antikommerziellen Widerstands jenes Zeitalters, in dem dieses dilettantisch-geniale Trio aktiv war. Der Film „Für immer 16“ wurde ebenfalls auf Super-8-Material gedreht. Das Leben der ProtagonistInnen zeichnet sich durch den rauen, grobkörnigen Charme, die traumgleiche Unschärfe und die Indifferenz des Amateurformats aus. Die Umwertung der Werte findet auch an der Peripherie statt. “ Die taz zum Film: „ Männer sind ein Problem - Brezel Görings Spielfilm „Für immer 16“ ist ein Super-8-Spektakel. Bunt, frei, bekloppt. “ https://www.youtube.com/watch?v=MeuQegqj9sA "###647###"